06.
Januar

Leider ist Selbstbewusstsein nichts Angeborenes!

Die Grundlage für unser Selbstbewusstsein wird in der frühen Kindheit gelegt.

Eltern haben den größten Einfluss auf die Entwicklung des Selbstbewusstseins, denn sie vermitteln in den ersten Lebensjahren ihre Verhaltensweisen, indem sie Werte und Normen vorleben, die wir als Kind übernehmen und nacheifern, ohne über gut oder schlecht entscheiden zu können.

Auch die eigene Prägung der Eltern überträgt sich auf das Kind und beeinflusst die Entwicklung des Selbstbewusstseins, genauso wie die (oft gut gemeinten) Erziehungsmethoden, die mit Konsequenz, Tadel oder Bestrafung einhergehen.

Das Kind verankert in seinem Unterbewusstsein, dass es so nicht richtig, es bezieht den Tadel auf sich persönlich und nicht auf die Ursache und schwupps ist es in der eigenen Bewertungsschlaufe mit Gedanken wie „ich bin nicht gut, wie ich bin, ich bin nicht liebenswert, ich muss mich anpassen, ich darf keine Gefühle zeigen, ich kann nichts richtig machen usw.“

Diese Glaubenssätze verankern sich besonders zwischen dem 6. – 8. Lebensjahr im Unterbewusstsein und begleiten uns bis ins Erwachsenenalter, wo sie uns gerne Stolpersteine in den Weg legen, besser gesagt, wir legen sie uns selbst in den Weg!

Zusammengefasst:

Entscheidend für die Entwicklung Deines Selbstbewusstseins ist, ob Du mit Bestärkung und positiver Sprache aufgewachsen bist.

Selbstbewusstsein bedeutet, dass Du überzeugt davon bist, Herausforderungen mit Hilfe Deiner eigenen Ressourcen bewältigen zu können, insbesondere dann, wenn es sich um schwierige, unvorhersehbare und stressreiche Dinge handelt.

Wenn Du daran glaubst, selbst etwas bewirken und auch in schwierigen Situationen selbständig handeln zu können, hast Du eine hohes selbst.bewusst.sein.

Du glaubst daran, dass Du Einfluss auf Dinge nehmen kannst und resignierst nicht, Du beißt Dich durch und überlässt Dein Schicksal nicht anderen.

 

Ich fand es als Kind ganz furchtbar, Herausforderungen anzunehmen. Meine Eltern haben mich regelrecht „gezwungen“ (im positiven Sinne), nach jedem Hinfallen wieder aufzustehen. Und trotzdem würde ich behaupten, hatte ich als Kind und Jugendliche alles, nur kein Selbstvertrauen. Ich habe mich nichts getraut und bin eigentlich immer den Weg des geringeren Übels gegangen.

Was habe ich meine Freunde in der Schule oder auch meine Geschwister bewundert bzw. beneidet, denn sie waren in meiner Wahrnehmung so präsent, extrovertiert und toll. Wie gerne wäre ich auch so gewesen, aber ich habe mich einfach nicht getraut.

Ich hatte sogar Angst vor dem Weihnachtsmann ein Gedicht aufzusagen, auf meinem Zeugnis in der Grundschule stand: „Christina weint nicht mehr so viel“ und wenn es darum ging präsent zu sein, habe ich mich versteckt.

Das Leben hat mich aber (und ich glaube daran, dass das Universum nachgeholfen hat) immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, ob es eine private Trennung oder die Kündigung war, hinfallen und aufstehen, das hatte ich gelernt und so musste ich zwangsläufig meine Komfortzone verlassen und lernen, mir etwas zuzutrauen.

Und heute stehe ich auf Bühnen und habe solch einen Spaß daran, für mich gibt es kein „ich kann das nicht“ oder „dafür bin ich nicht gut genug“ mehr. Es gibt nur noch ein „ich kann alles erreichen, was ich will, denn ich bin gut wie ich bin!“

Ich erzähle Dir das nicht, um anzugeben oder zu sagen, wie toll ich doch bin, nein! Ich will Dir damit aufzeigen, dass auch DU es schaffen kannst, selbstbewusst, sicher und voller Freude durch das Leben zu gehen, denn alles was Du dafür brauchst, steckt in Dir drin!

 

Und das ist auch mein heutiger Impuls für Dich!

  • Schau nicht neidisch auf vermeintlich tollere Menschen oder deren Erfolge!
  • Glaube an Dich selbst und wertschätze Dich!
  • Überlege, was Du schon immer mal ausprobieren wolltest und dann probiere es aus – in kleinen Schritten!
  • Der größte Erfolg wartet dort, wo die größte Angst ist!

 

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Reflexionsfragen für Dich, vielleicht wird Dir dadurch klarer, wo Deine Stolpersteine liegen.

Nimm Dir für die Beantwortung dieser Fragen bitte genügend Zeit und Ruhe, gehe an Deinen Lieblingsplatz, mach Dir einen leckeren Kaffee oder Tee und dann lass Deinen Gedanken freien Lauf.

  • Wer oder was hat Dich als Kind gestärkt oder auch geschwächt? Schreibe wirklich alles auf, was Dir einfällt, das können Menschen, Sprüche, Orte, Begegnungen, Rituale o.ä. sein.
  • Wie steht es um Dein Selbstbild? Kannst Du definieren, wer Du bist und was Dich ausmacht? Wie würden Deine Freunde Dich beschreiben?
  • Wie gestaltest Du Dein Leben? Wann bist Du schon einmal aus Deiner Komfortzone herausgetreten? Was willst Du unbedingt noch erleben/verändern, traust Dich aber nicht? Welche Visionen und Träume hast Du, die vermeintlich unerreichbar sind?
  • Was sind Deine Stärken, was kannst Du besonders gut, was zeichnet Dich aus? Schreibe mindestens 5 Stärken auf. Und beobachte Dich dabei gut. Zweifelst Du an Deiner Stärke? Dann erst recht aufschreiben und ein: „das ist meine Stärke und darauf bin ich sehr stolz!“ formulieren.

 

Und dann fang an, in kleinen Schritten Dinge auszuprobieren und Du wirst sehen, mit jedem Schritt, den Du gehst, lässt Du Dein „altes ich“ hinter Dir!

Und wenn Du merkst, dass es Dir sehr schwer fällt aus Deinen Verhaltensmustern rauszukommen, dann melde Dich gerne bei mir, ich begleite Dich auf Deinem Weg.

 

Wenn es für Dich passt sind hier 3 Möglichkeiten für Deine persönliche Weiterentwicklung:

Komm am 22.2.2020 nach Berlin zu meinem Seminar „Dein Turbo für mehr Selbstbewusstsein!“
Alle Infos findest Du hier

Komm am 30.3 & 31.3.2020 nach Berlin zu meinem Seminar „Der Weg zur selbstbewussten Führungspersönlichkeit!“
Alle Infos findest Du hier

Setze Dich auf die Warteliste für meinen Onlinekurs „Der Weg zur selbstbewussten Leitungspersönlichkeit!“, der demnächst wieder für kurze Zeit verfügbar ist.
Alle Infos findest Du hier.

 

Ich freue mich auf Deine Erfahrungsberichte und Erkenntnisse in den Kommentaren.

Glaub an Dich und Deine Stärken und sei stolz darauf!

Alles Liebe für Dich,

Deine Christina

 

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