28.
Oktober

Immer wenn ich in meinen Seminaren folgende Frage stelle: „Wer hat denn eigentlich Ziele für sich und sein Team definiert?“ Dann kommt meistens ein betretenes Schweigen und die ein, zwei Hände, die zucken, trauen sich kaum sich zu zeigen.

Aber ich sage Dir eins: Ohne Ziele wirst Du nicht in der Lage sein, Dich selbst und Dein Team selbstbewusst und erfolgreich zu führen, denn nur wenn Du  Ziele für Dich und Deine Einrichtung entwickelst, gibst Du allen, die Deine Einrichtung nutzen (Dir selbst, den Mitarbeitern, den Eltern, den Kindern) eine Richtung und einen Orientierungsrahmen vor, der Sicherheit und Vertrauen vermittelt.

Was sind Ziele überhaupt?

Ein Ziel ist ein in der Zukunft liegender, definierter und angestrebter Zustand. Das Ziel wird von einer Person oder einer Gruppe, der diese Person angehört, eigenständig definiert.

Ziele motivieren, geben uns Orientierung. Bei der Auswahl, Planung und Umsetzung der Ziele sollten wir darauf achten, dass wir uns die richtigen Ziele auswählen. Nur diejenigen Ziele, die uns auch tatsächlich motivieren, werden eine Chance haben, dass sie auch umgesetzt werden.

Warum setzen sich die meisten Menschen keine Ziele?

Schuld daran sind oft schwammige Formulierungen ohne messbare Ergebnisse.

Oder sie haben Angst zu versagen. Sie glauben nicht daran, dass sie ihre Ziele erreichen können.

Versagensängste sind natürlich nachvollziehbar. Aber es geht in Wahrheit gar nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Weißt du, worum es eigentlich geht?

  • Es geht um den Prozess. Es geht um die Entwicklung, die du machst, während du auf dem Weg zu deinem Ziel bist…
  • Ziele unterstützen dich dabei, dein Unterbewusstsein auf neue Gewohnheiten und neue Überzeugungen zu programmieren.

 

Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört, das Ziele SMART sein sollen, was bedeutet das?

Das S steht für spezifisch, also das „was genau ist das Ziel?“

Das M steht für „ist das Ziel messbar?“

Das A steht für „ist das Ziel attraktiv?“

Das R steht für „ist das Ziel realistisch?“

Das T steht für „ist das Ziel terminiert?

 

Wenn Du sagst, mein Ziel ist: „Wir wollen besser miteinander arbeiten, damit ein WIR-Gefühl entsteht“. Dann ist das kein Ziel, dass Dich langfristig antreiben wird, es ist eher ein Wunsch oder eine Hoffnung.

Richtig formuliert wäre es: Ich werde im kommenden Halbjahr einmal im Monat eine Möglichkeit (Meeting, Event, Seminar o.ä) einplanen, wo das Team die Möglichkeit hat sich auszutauschen, Fragen zu stellen, sich kennen zu lernen etc.

Und jetzt kannst Du anfangen, Dir Zwischenziele zu setzen, die Dich und Dein Team dahin bringen und auch diese Zwischenziele sollten SMART sein.

Und selbst, wenn dann Dein Team noch nicht ganz dort ist, wo Du es eigentlich hinhaben wolltest, ist das ein Erfolg und kein Versagen, denn Du hast Dir Gedanken gemacht, bist losgegangen!

 

Ich habe neulich einen guten Spruch gelesen:

„Wenn Du keine eigenen Ziel hast, lebst (arbeitest) Du automatisch für die Ziele anderer“

 

Wieder einmal ein Beispiel aus meinem Leben:

Mein Ziel des Lebens als junge Frau war immer Folgendes: Ich heirate, bekomme 2 Kinder und arbeite halbtags, so weit so gut.

Wie so oft im Leben, kommt es meist anders als gedacht und mein Lebensziel wurde durch plötzliche Veränderungen von außen mal eben unerreichbar.

Weißt Du, was mir damals dann bewusst geworden ist? Das war gar nicht mein Ziel, es war vermeintlich mein Ziel, weil ich so erzogen und geprägt wurde….aber…eigentlich war es das Ziel, das meine Eltern für mich hatten, aber nicht meins.

Und seid dieser Zeit setze ich mir Ziele, ich habe viel von denen schon erreicht und jedes Jahr kommen Neue hinzu. Ich habe Visionen, Träume und Vorstellungen von meinem Leben und bin so glücklich darüber, dass ich mich stets weiterentwickeln darf.

  • Was sind Deine Ziele?
  • Was möchtest Du in einem, in zwei, in 5 Jahren privat und beruflich erreichen?
  • Was für Träume und Visionen hast Du? (Aus diesen können übrigens Ziele entstehen).
  • Lebst Du DEINE Ziele?

Mein Tipp für Dich persönlich:

Kreiere Dir ein Visionsboard, denn positive Bilder von Deinem Traum/Ziel ziehen Dich magisch an. Deswegen ist es erforderlich, dass Du Dir ein positives Bild von dem Zielzustand machst und Emotionen dazu packst. Positive Bilder aktivieren das Unterbewusstsein, dass uns so helfen kann, unsere Vorstellungen zu erreichen.

Visualisiere jeden Morgen dein Ziel. Schließe dazu deine Augen und stell dir eine Situation vor, wie du gerade in dem Moment das Ziel erreichst. Wie fühlst du dich dabei? Anker diese Emotionen immer und immer wieder. So gewinnst du die Zuversicht, dein Ziel zu erreichen

Mein Tipp für die Arbeit:

Kreiere genau so ein Visionsboard mit Deinem Team zusammen. Wo wollt Ihr als Team/als Unternehmen hin, was wollt Ihr erreichen? Und dann geht es ans Umsetzen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Träumen und denk immer daran: alles, was Du Dir vorstellen kannst, kann wahr werden!

Wenn Du aber merkst, dass Du Dich selber ausbremst, Du keine Ziele definieren kannst, dann melde Dich gerne bei mir, ich begleite Dich auf Deinem Weg.

Ich freue mich auf Deine Erfahrungsberichte und Erkenntnisse in den Kommentaren.

Glaub an Dich und Deine Stärken und sei stolz darauf!

Alles Liebe für Dich,

Deine Christina

 

PS.

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