25.
Februar

Nun ist das neue Jahr schon wieder fast 2 Monate alt. 2 Monate, in denen ich mich intensiv mit mir, meiner Arbeit und meinem Leben beschäftigt habe und mich gefragt habe….wo geht die Reise in diesem Jahr eigentlich für mich hin?

Das war eine intensive Zeit und ich musste für mich Entscheidungen treffen. Das hat mich total motiviert, obwohl ich weiß, dass Entscheidungen treffen auch bedeutet, mit den jeweiligen Konsequenzen leben zu müssen.

Aber genau das ist es, was einen Menschen selbstbestimmt, sicher und zufrieden leben lässt. In den Spiegel schauen, analysieren und Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Das führt dazu, das wir unsere Komfortzone verlassen müssen, uns etwas trauen, denn ohne dies ist eine Weiterentwicklung nicht möglich.

Den Fokus auf das Wesentliche zu lenken, Prioritäten zu definieren und umzusetzen wofür Du brennst, setzt eine unglaubliche Energie frei und es passieren Dinge, die so nicht vorhersehbar sind.

Passend dazu, möchte ich Dir eine meiner Lieblingsgeschichten erzählen:

Die Geschichte vom Adler
(frei wiedergegeben nach der Geschichte von James Aggrey)

Ein Adler-Ei fiel aus seinem Nest und landete zum Glück auf dem weichen Moosboden. Ein Landwirt kam vorbei, sah das unversehrte Ei, nahm es mit nach Hause und legte es zu seinen Hühnern ins Nest. Er hoffte, dass diese das Kuckucksei (Adler-Ei) nicht bemerken würden.

Und tatsächlich, die Hühner brüteten das Ei aus und eines Tages war es soweit, der kleine Adler pickte die Schale des Eis, bis es zerbrach. Er steckte seinen kleinen Kopf hinaus und das erste, was er sah….war ein Huhn. Das zweite Lebewesen, welches er entdeckte, war auch…ein Huhn. Alle Lebewesen, um ihn herum waren Hühner!

Der Adler lernte alles, was ein Huhn lernen muss….Wie man Körner pickt, wie man einen Wurm aus dem Boden scharrt und wie er, um ein bisschen Spaß zu haben, mit den Flügeln schlägt, um in die Luft zu fliegen. Aber bitte nicht höher als 5-6 Meter, denn höher kann ein Huhn nicht fliegen, sonst stürzt es ab.

Und so kam es, dass der kleine Adler mit dem Gedanken aufwuchs, er sei ein Huhn.

An einem wunderschönen Sommertag sah der Adler (der ja glaubte er sei ein Huhn) einen Adler hoch oben am blauen Himmel majestätisch seine Kreise ziehen.

„Wer ist das?“ fragte der Adler bewundernd seine Kumpel, die darauf antworteten: „Das ist der Adler, er ist der König der Lüfte“.

„Warum fliegen wir nicht so hoch im Himmel?“ wunderte sich der Adler. „Das wäre doch herrlich, wir wären frei und kein Zaun und kein Berg könnte uns daran hindern, die Welt zu erobern!“

Die anderen Hühner lachten in aus! „Du Dummkopf! Wir sind als Hühner geboren und dazu bestimmt auf dem Boden zu leben, Würmer aufzuspüren und Körner zu picken. Das jedoch ist der Adler, der König der Lüfte, er wurde schon geboren, um frei zu sein!“

Der Adler gab sich mit dieser Antwort zufrieden und lebte weiter sein Dasein als Huhn. Einmal, ein einziges Mal sprengte er seine Grenzen und flog 8 Meter, 10 Meter, ja sogar 12 Meter hoch, doch dann bekam er Angst, denn er wusste ja, dass Hühner in dieser Höhe nicht fliegen können.

Als der Adler alt war und auf dem Sterbebett lag, da hatte er immer wieder die Bilder vor Augen, als er diesen schönen Adler zum ersten Mal am Himmel kreisen sah und seine letzten Gedanken, bevor er einschlief waren: „Schade, dass ich nicht auch als Adler geboren wurde“.

Wie erging es Dir beim Lesen dieser Geschichte?

  • Fühlst Du Dich auch als Huhn und möchtest lieber ein Adler sein?
  • Wie oft denkst auch Du: „ich würde so gerne aber ich traue mich nicht, habe Angst…..“
  • Wie oft hast Du Deine Komfortzone schon verlassen?
  • Wurdest Du als Kind bestärkt hoch zu fliegen oder auf dem Boden gehalten?
  • Wie oft lässt Du Dich von äußeren Umständen ausbremsen oder zweifelst an Dir selbst?

Glaube mir, ich kenne alle diese Fragen und ich habe so viele Jahre meines Lebens (als Huhn 😉) damit verbracht, nicht an mich und meine Fähigkeiten zu glauben ABER dann bin ich tatsächlich über die 12 Meter Grenze geflogen, bin Schritt für Schritt aus meiner Komfortzone heraus getreten und habe gemerkt, was alles möglich ist.

DU kannst das auch!

Ja natürlich..…manchmal kommt auch eine Flaute und ich bleibe am Boden aber ich fliege immer wieder los und darum geht es!

Das Erste und Einzige, was Du brauchst, um losfliegen zu können ist ein „ich will!“ und ein „ich kann“ und dann nimm Anlauf und hoch geht es in die Lüfte!

Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinem Flug und wenn ich Dich dabei unterstützen, Dir Antrieb geben darf, melde Dich gerne bei mir!

Ich freue mich, Dich auf Deinem Himmelsflug begleiten zu dürfen!

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Liebe Grüße

Deine Christina

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